Willkommen

Die Sektion Sprache und Literatur Chinas bietet ein breites Lehrangebot zu den Bereichen chinesische Sprache, Literatur und Kultur im Allgemeinen. Der Schwerpunkt in der Forschung liegt auf der Literatur- und Sprachwissenschaft, wobei derzeit Forschungsprojekte zur historischen Semantik des Klassischen Chinesisch, zu antiken chinesischen Dokumenten, zur vormodernen chinesischen Literatur und zur Literatur der Volksrepublik China laufen. Bei uns werden auch die meisten der für den Bachelor-Studiengang Wirtschaft und Politik Ostasiens verbindlichen Sprach- und Lektürekurse für Modernes Chinesisch sowie das Modul Klassisches Chinesisch im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Koreanistik abgehalten. Der Sektion angeschlossen sind das Richard-Wilhelm-Übersetzungszentrum, das Centre for the Study of Traditional Chinese Cultures (CSTCC, Zhongguo Chuantong Wenhua Yanjiu Zhongxin 中國傳統文化研究中心) und die Forschungsstelle für taiwanische Kultur und Literatur (Research Unit for Taiwanese Culture and Literature).

Aktuelles

Projektantrag "Sprache 4.0 – Digitale Kompetenzen für China"

Die Sektion Sprache und Literatur Chinas hat im Rahmen des Universitätsprogramms für die Digitalisierung der Lehre/Curriculum 4.0 erfolgreich Mittel für ihr Projekt "Sprache 4.0 – Digitale Kompetenzen für China" eingeworben. Das geplante Strategieprojekt sieht vor, neuartige didaktische Konzepte zur Vermittlung von Digitalkompetenz speziell für den chinesischsprachigen Raum zu entwickeln und mittelfristig in allen bereits bestehenden Modulen Modernes Chinesisch der Fakultät für Ostasienwissenschaften zu verankern. Von den so vermittelten Kompetenzen werden die Studierenden unserer Studiengänge im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Beschäftigung mit China wie auch im späteren Berufsleben sehr profitieren.

Team aus Studierenden und Lehrenden gewinnt bei Wettbewerb

Die Sektion Sprache und Literatur Chinas gratuliert der Kollegin Liu Mi und ihren Studierenden Lea Brandes, Lukas Krüger, Laetitia Litz, Caroline Makosch, Sebastian Nieberding, Gerrit Rolofs und Aleksei Tsvetkov, die mit ihrem Projekt "Shouki – Lernen mit Smartphone, Videos und Anki" zu den fünf Gewinnerprojekten des RUBeL-Wettbewerbs 5×5000 der 28. Runde gehören!
Das mit einem Preisgeld von 5.000 Euro unterstützte Projekt zielt auf die Förderung von Techniken beim Vokabellernen in den Chinesisch-Sprachkursen ab. Dabei wird ein audiovisuelles Konzept verfolgt, bei dem die Opensource-Software Anki und themenrelevante Kurzvideos in den Lernprozess integriert werden. Für nähere Informationen siehe hier.

Buddy-Programm der Sinologie

Durch die COVID-19-Krise fallen viele Dienste und Hilfestellungen weg, die Erstsemesterstudierende in den ersten Wochen des Semesters üblicherweise wahrnehmen können. Der direkte soziale Kontakt mit Kommiliton/inn/en und Dozent/inn/en, der sonst so wichtig für einen Einstieg in das Studium ist, unterliegt großen Einschränkungen.
Aus diesem Grund möchten wir ein Buddy-Programm ins Leben rufen. Studienanfänger/innen sollen dabei mit fortgeschrittenen Bachelor- oder Masterstudierenden zusammengebracht werden, die ihnen bei Fragen rund zum Studium und Studentenleben Auskunft geben können.
Weitere Informationen (PNG)
Anmeldeformular für Buddys (DOCX)
Anmeldeformular für Studienanfänger/innen (DOCX)
Kontakt: buddy-programm-sinologie@ruhr-uni-bochum.de

Neue Absolventin und neuer Absolvent für das Lehramt Chinesisch

Die Sektion Sprache und Literatur Chinas gratuliert Frau Lisa Meyer und Herrn Timm Tondorf, die erfolgreich das Lehramtsstudium mit Abschluss Master of Education abgeschlossen haben! Frau Meyer und Herr Tondorf werden zum 1. November 2020 in den Vorbereitungsdienst eintreten und ihr Referendariat in den Fächern Chinesisch und Deutsch an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule bzw. Chinesisch und Französisch am Leibniz-Gymnasium in Dortmund beginnen.

SFB "Macht und Herrschaft" in Kooperation mit der Universität Bonn

Seit Juli 2016 ist Prof. Schwermann Leiter des Teilprojekts "Herr­schafts­sicherung durch Konsensorientierung: Die Institutionalisierung von Kritik in China von der Antike bis in die frühe Kaiserzeit" im DFG-geförderten Sonder­forschungs­bereich 1167 "Macht und Herrschaft – Vormoderne Kon­figu­rati­onen in transkultureller Perspektive", der an der Universität Bonn angesiedelt ist.
Das Teilprojekt, das sich mit der Geschichte der Remonstration (jiàn 諫, jiànyì 諫議) im antiken China befasst, will prüfen, ob eine zunehmende Macht­verdichtung bei Hofe und eine entsprechend große Konkurrenz innerhalb der Elite die Entwicklung eines spezifischen chinesischen Verständnisses von Macht und Herrschaft mit beeinflusst hat. Es will ferner untersuchen, inwieweit die Institutionalisierung von Kritik in Form von Remonstrationen aus Sicht der Herrschenden eine Herrschaftstechnik war. In direktem Zusammenhang und in enger Wechselwirkung mit diesem Komplex steht schließlich die Frage nach der Entwicklung von Herrscherkritik im Untersuchungszeitraum, ihren Ursprüngen, ihren Formen und ihrer Konzeption sowie ihrer Zielsetzung aus Sicht der Kritiker.

Neues China-Zentrum eröffnet

Zhongguo, der heutige Eigenname Chinas, bezeichnete ursprünglich die Länder und nicht das Reich der Mitte. Schon im Altertum gab es dort mehr als nur eine chinesische Kultur. Mit der Übernahme der chinesischen Schrift und der klassischen chinesischen Literatursprache in Japan, Korea und Vietnam verbreitete sich dieses vielfältige kulturelle Erbe in ganz Ostasien und wandelte sich dabei ständig weiter. Sein Einfluss reicht bis in die Gegenwart hinein und ist Gegenstand des Centers for the Study of Traditional Chinese Cultures, das am 12. Juli 2019 feierlich eröffnet wurde (CSTCC: Konzept und Strate­gie des neuen Zentrums).

Besucheradresse

Universitätsstraße 134
3. Obergeschoss
D-44801 Bochum

Postadresse

Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Ostasienwissenschaften
Sektion Sprache und Literatur Chinas
Uni134 (3.20)
D-44780 Bochum

Leitung

Prof. Dr. Christian Schwermann
E-Mail:
Sprechstunde: dienstags, 14–16 Uhr; vorlesungsfreie Zeit: nach Vereinbarung
Universitätsstraße 134, Raum 3.11

Sekretariat

Scarlett Leonow, M. A.
E-Mail:
Universitätsstraße 134, Raum 2.13
Bürozeiten: Mo. u. Mi., 9–13 Uhr
Tel.: +49 (0)234 32-26253
Fax: +49 (0)234 32-14747